Freitag, 2. November 2012

Ich wünschte du wärst begraben,
Um dich trauern würde ich nicht.
Ganz nah bei den Maden,
Lässt dir zerfressen, dein Gesicht.
Sie fressen es, weil du ihnen schmeckst.
Ich find es schön, wenn du qualvoll verreckst.

Ich würde dich zerfleischen,
Bevor ich dich bring, zu den anderen Leichen.
Ich würde dich zerreißen,
Deine Finger abbeißen.
Würde dich zu Tode quälen,
Und deine Knochen einzelnd zählen.

Die Dunkelheit liebe ich,
Denn da sieht man nich'
Das Blut in deinem Zimmer.
Deine Schmerzen werden immer schlimmer.

Ich hacke dir die Arme ab
Und nähe sie woanders an.
Weil ich riesige Mordlust hab
Und du bist als Nächste dran.

Ich binde dich an einen Tisch,
Und erfreue mich,
An den Qualen, die du leidest,
Wenn du dich selbst zerschneidest.
Denn eine Wahl wirst du nicht haben,
Was bleibt sind hässliche Narben.

Ich nagel dich an einen Baum,
Gefallen wird es dir kaum.
Doch ich kann dich dann betrachten
Und noch viel mehr verachten.
Werde dir höllische Qualen bereiten,
Werde deine Augenhöhlen weiten,
Die längst leergekratzt worden sind,
Worin ich deine Schönheit find.

Tot bist du noch nicht,
Und das ist auch gut,
Denn sonst würdest du nicht mehr schreien.
Deine Qualen sind was mir wohl tut.


Zünde den Baum an, an dem du hängst.
Aufgegeben hast du schon längst.
Ein letztes Mal schreist du vor Schmerzen,
Und es berührt mich wirklich nah beim Herzen.

Du warst ein netter Zeitvertreib,
Doch jetzt bist du nur noch ein toter Leib.
Du bist begraben unter der Erde,
Ich hasse dich bis ich sterbe.

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