Freitag, 2. November 2012

Der Gestank von totem Fleisch erfüllt den Raum,
Maden krabbeln auf deinem Gesicht.
Das war mein ganzer Traum,
In deinen Augen schimmerte einst Licht.

Ich erinnere mich noch ganz genau,
Wie ich dich wählte,
Wie ich dich quälte.
Warst einst eine schöne Frau!
Bis ich dich zerschnitt,
Dir die Augenlieder nahm,
Wir sind noch lange nicht quitt!
Dein Blut aber noch ganz warm,

Ich töte dich langsam,
Ich töte dich qualvoll,
Du liegst hier einsam,
Warst einst so prachtvoll.
Nun bist du hässlich wie die Nacht!
Jetzt bin ich der, der lacht.

Hacke dir die Fingerglieder einzeln ab,
Eins für jedes Mal, das ich wegen dir weinte,
Diese Waffen sind alles was ich hab.
Dies war nicht das Ende das ich einst meinte,
Doch glücklich bin ich trotzdem,
Denn ich kann jetzt entscheiden,
Tot oder lebendig, egal
Hauptsache du wirst leiden!

Ich schneide deinen Bauch auf,
Tanze mit den Gedärmen,
Feiere deinen Todeshauch,
Ich werde mich damit wärmen.

Du hängst am Ende vom Gang,
Tot bist du schon lang,
Doch fertig bin ich noch nicht,
Denn man erkennt noch dein Gesicht.

Da fand ich den Hammer,
Gleich ein paar Nägel mit dabei,
Doch welch ein Jammer..
Es sind nur 102..
Damit werd ich deine Fresse verziehren,
Werde sie liebevoll dekorieren.

Beginne sie in dich zu klopfen,
Da kommt noch Blut, ein letzter Tropfen.
Wärst du noch wach, ach wär ich froh,
Ein solches Leiden sah ich noch nirgendwo.

Bist jetzt fertig,
Die Nägel schmücken dein Gesicht.
Bist nun allgegenwärtig.
Vermissen werde ich dich nicht.
Dir fehlen Gliedmaßen,
Andere sind am falschen Platz.
Dort wo einst die vor dir saßen,
Bist jetzt du am Arbeitsplatz.

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